Ponyhof: Teil 2 Mama sein, Familie haben und Pferdebesitzer sein

Alles begann auf dem Ponyhof. Im ersten Teil habe ich euch daran teilhaben lassen, wie ich “versucht” habe bzw. wie es bei mir gelaufen ist, als meine Kinder noch kleiner waren und ich trotzdem nicht auf mein geliebtes Hobby verzichten wollte. Heut möchte ich euch, im Anschluss daran, beschreiben wie meine Tochter zum Reiten gekommen ist.

Wie alles angefangen hat

Bei meinem Sohn stellte sich sehr schnell heraus, dass er Pferde zwar toll findet,  wie vermutlich fast jedes Kleinkind. Also hab ich auch versucht ihn ans “Reiten” zu bringen. Ich bin mit ihm auf einen Ponyhof. Einmal in der Woche, ein Ponyhof extra für die ganz kleinen Kinder ausgelegt. Die Ponys klein und sehr sehr lieb. Dort haben wir die Ponys zusammen mit den Kindern von der Wiese geholt, geputzt und gesattelt. Im Anschluss sind wir dann gemütlich als kleine Gruppe eine Runde spazieren gegangen.

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Für meinen Sohn war aber schnell klar, nur auf dem Pferd sitzen ist viel zu langweilig. Cooler ist es doch mit Schwert, wie ein echter Ritter oder mit Pfeil und Bogen, wie ein Indianer zu reiten. Auch beim Putzen der Ponys wurde es mit der Zeit immer schwerer ihn zu motivieren. Er wollte eigentlich immer nur die Hufe auskratzen (warum auch immer? Ich hab es nie heraus gefunden🤷‍♀️ vielleicht mag er die Gefahr oder er empfand das als besonders spannend). Irgendwann war dann jedoch das Interesse ganz weg und somit konnte ich ihn auch nicht mehr überreden dahin zu fahren. 

Fortsetzung Ponyhof

Auch mit meiner Tochter habe ich dann, als sie alt genug war, auf dem Ponyhof für die Kleinen angefragt. Nach einer kurzen Wartezeit durften wir dann endlich anfangen. Auf dem Ponyhof sind wir dann ca. 3 Jahre einmal wöchentlich gewesen. Ab einem gewissen Alter sind die Kinder dann einfach zu groß für die kleinen Ponys. Der Abschied von den Kleinen ist uns (mir mindestens genauso wie ihr) schwer gefallen und jedes Pony wurde immer und immer wieder geknuddelt und natürlich sind auch ein paar Tränchen geflossen. Zwischendurch war natürlich auch immer mal sitzen und vielleicht auch ein paar geführte Runden im Schritt auf Mamas Pferd angesagt. Denn wie ich letzte Woche beschrieben habe, hatte ich damals schon ein eigenes Pferd.

Jetzt bin ich groß

Weiter ging es dann mit den Isländern, dort war ich dann natürlich nicht mehr dabei, ab hier ging dann alles allein. Nur noch Mamataxi war jetzt angesagt. Mit jeder Reiteinheit wurde die Freude und Begeisterung immer größer. Es folgten dann die ersten Reitcamps in den Sommerferien. Mittlerweile hatte ich ja dann auch das “richtige” Pferd für Mama-Kind gefunden. Jetzt dreht sie natürlich alleine auf unserem Mucky ihre Runden aber der Funke für die “Reining” ist, zu meinem Leidwesen, leider nicht übergesprungen. Sie liebt ihre Isländer und ist dank dieser süßen Pferdchen am Reiten geblieben und hat die Freude an dem Hobby nicht verloren. Nur die Reitweise teilen wir nicht. Sie möchte unbedingt irgendwann Mal gerne Dressur und Springen lernen. Mal schauen was die Zukunft noch so bringt. Mit Mucky wird das nicht möglich sein, der ist für mich zum Reiningreiten und wenn meine Tochter Lust hat oder Ferien sind, dann reitet sie ihn, einfach so wie sie möchte… Er ist zum Glück immer brav 😊.

Sollte ihr Kinder haben, die auch Interesse an gutem Reitunterricht haben, empfehlen wir euch folgenden Beitrag “Was macht guten Reitunterricht aus?”. Denn “guter” Reitunterricht ist sehr wichtig, für die Sicherheit aber auch damit die Kids die Lust am reiten nicht verlieren. In dem Beitrag klären wir auf, wodrauf man achten sollte… Geschrieben von einer Fachfrau, die selber gelernte Pferdewirtin ist und weiß worauf es ankommt.

Auch hier würden wir uns freuen, wenn ihr darüber berichtet wie eure Kinder mit dem Reiten begonnen haben. Vielleicht gibt es ja auch zu berichten, dass die Kinder einfach gar keine Lust auf Pferde o.ä. hatten. Das würde uns auch interessieren. Einfach her mit euren Kommentaren, wir freuen uns drauf. 

 

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