Sattelpflege ist das A und O

Auf dem Turnier soll neben dem Reiter und dem Pferd natürlich auch das Sattelzeug schön glänzen und am besten wie neu gekauft aussehen, damit das Gesamtpaket stimmig ist. Seinen Sattel gut zu hegen und zu pflegen hat nicht nur einen optischen Vorteil. Je besser man sich um ihn kümmert, umso länger ist auch seine Lebensdauer. Bei einem so teuren Gut, sollte man sich die Sattelpflege wirklich zu Herzen nehmen und wir zeigen euch wie ihr das am besten macht. 

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Wir kennen es alle. Entweder im Wald oder auf dem Sandplatz zu reiten kann seine Spuren hinterlassen. Dreck und Schlamm bleiben nicht aus, wenn es am Vortag geregnet hat. Dann ist es ganz wichtig das Lederzeug zu säubern und zu pflegen. Man darf die Pflege nicht unterschätzen. Wird Leder nicht regelmäßig behandelt, führt es dazu, dass es brüchig und spröde wird. Grade bei den Gurtstrupfen oder den Steigbügelriemen kann man selbst erahnen was passiert, wenn diese reißen. 

Produkte 

Pferdeschweiß greift das Leder besonders an, da er sehr aggressiv ist. Da ist es grade im Sommer sehr wichtig das leder regelmäßig zu säubern. Es empfiehlt sich also erstmal das Leder vom jeglichen Dreck und Schweiß zu befreien. Dann kann man das Lederpflegeprodukt seines Vertrauens anwenden. Wir können euch dafür die Leder-Combi+ und das Leder-Serum+ von Effax empfehlen. Für die gepolsterten Teile sollte besser Lederbalsam oder Ledercreme verwendet werden und für Sattel- und Schweißblatt kann man bei Bedarf zu Lederöl greifen. Wichtig, bei den Gurtstrupfen und Steigbügelriemen nur rückfettende Sattelseife nutzen, da sie sonst ausleiern. 

Tricks

Da die Sattelpflege meist eher unbeliebt ist, haben wir hier eine schnelle Lösung für euch, eure Sachen zu säubern. Der Lederschaum von Leovet kann für zwischendurch oder mal bei Bedarf super dienen. Da er rückfettend wirkt, brauchst du nur ein Produkt verwenden, um zu reinigen und zu pflegen. Super oder? Einfach mit einem Lappen auftragen und der Sattel macht sich fast von allein sauber. Man kann auf Wasser verzichten und erhält somit die ganz natürlichen Eigenschaften des Leders. Eine super Alternative ist, wie oben bereits vorgestellt, die Leder-Combi von Effax.

Tipps

Nun stellt sich aber auch die Frage, wie oft sollte ich denn Sattelpflege betreiben? Schweiß und Dreck sollten sofort nach dem Reiten entfernt werden. Wie bereits gesagt, ist grade Schweiß sehr aggressiv dem Leder gegenüber. Den Sattel gründlich reinigen sollte man alle drei Wochen. Erst mit Ölseife putzen und dann mit Ledercreme einfetten. Nach kurzer Einwirkungszeit sollte der Sattel nicht mehr fettig sein, falls doch, habt ihr zu viel benutzt. Vor allem wenn ihr häufig die schnellere Lösung wählt, solltet ihr euch alle paar Wochen wirklich die Zeit nehmen, euren Sattel zu pflegen. Die Schaumvarianten sind meist fettfrei, daher sollte das Leder jedenfalls nachbehandelt werden. 
Also, wenn ihr euer Lederzeug immer schön pflegt, werdet ihr auch lange was davon haben. 

Nicht nur der Sattel und die Trense haben Bedarf an der Lederpflege, auch eure Reitstiefel wollen schön sauber gehalten werden. Hier können wir euch das Bootcare Set von Petrie empfehlen und nicht nur das. Wir haben euch auf unserer Facebook Seite in einem Video vor gemacht, wie das Set zu benutzen ist. Schaut gerne vorbei. Ebenfalls haben wir hier noch einen Beitrag über quietschende Sättel und was man dagegen tun kann. 

Euer Pferdewiese Team

 

 

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