Angst nach einem Reitunfall

Wer kennt das nicht, dieses komische Gefühl wenn man wieder im Sattel sitzt nach einem Reitunfall….? Ja, ich denke da können sehr viele mitreden, es ist doch bestimmt schon jedem Reiter passiert. Ich selber hatte auch schon mal einen Reitunfall mit 10-tägigem Aufenthalt im Krankenhaus. Wie das passiert ist ? …Wir sind mit mehreren Leuten über eine Wiese galoppiert, man muss dazu sagen dass ich vorher schon ein schlechtes Gefühl hatte und eigentlich nicht wollte aber ich hatte keine Wahl, denn die anderen sind einfach angaloppiert und hatten mir gar keine Zeit gelassen NEIN zu sagen… Ich wurde überrumpelt. Das Ergebnis: ein Sturz, ein gebrochenes Sprunggelenk mit OP und Schrauben im Sprunggelenk.

Denn mein Pferd hat gebuckelt. 

Ich konnte mich nicht vorbeireiten da alles so schnell ging, von dem Augenblick an als jemand schrie; lass uns galoppieren…. Da lag ich nun im Krankenhaus, hatte danach 3 Monate einen Gips und Reha. Nach ungefähr 4 Monaten saß ich das erste Mal auf dem selben Pferd und hatte Angst. Ich bekam schon Panik allein beim dem Gedanken an den Galopp.

Leider muss ich dazu sagen dass mich das Pferd, ich hatte ein Reitbeteiligung auf dem Wallach, wieder runter geschmissen hat. Er hat oft und unverhofft losgebuckelt. Keiner wußte warum und wann. Meine derzeitige Reitlehrerin hatte beim zweiten Mal auch dazu beigetragen, da ich im Kopf eine Blockade hatte, sie sagte ich soll angaloppieren, ich wollte aber irgendwie nicht, daher galoppierte das Pferd auch nicht an.

Daraufhin ist sie mit der Peitsche hinter uns her. Er buckelte wieder los, und dann lag ich da. Diesmal war nichts passiert aber meine Angst wurde noch größer! Somit entschied ich, mir ein eigenes Pferd (was gut ausgebildet war) zu kaufen. Ein Pferd das nur ich reiten konnte, wann ich wollte und nicht noch zig Reiter durch die Gegend schaukeln mußte und jederzeit „platzte“.

Die Angst hat mir dann das eigene, ruhige, zuverlässige Pferd genommen. Mit dem ich viel vom Boden aus arbeitete und so vertrauen gewinnen konnte.  Dazu kam eine verständnisvolle Reitlehrerin, die mir die Angst nahm, sonst würde ich bestimmt heute nicht mehr reiten.

Meiner Meinung nach ist einem Sturz/ Reitunfall wichtig, dass man Vertrauen gewinnt. Das geht nur mit einem Reittrainer, der einem Sicherheit gibt und auf das Problem eingeht. Selbstverständlich gehört ein zuverlässiges und ruhiges Pferd dazu. Man muss wieder „klein“ anfangen und in der Ausbildung paar Schritte zurück gehen… Kennt Ihr dieses Problem? Was ist Euch passiert, wer konnte Euch helfen und wie seid Ihr über das Trauma hinweggekommen.

Berichtet uns von Euren Geschichten 

Sie ist das Herz von Horseland, mit viel Liebe und vor allem jahrelangen Erfahrung führt sie erfolgreich ihr Reitsportgeschäft. Sie selbst reitet seit 23 Jahren, besitzt zwei Pferde, um die sie sich, neben zwei Katzen und ihrer geliebten Jill, einer Straßenhündin – die sie aus dem Tierheim gerettet hat – fürsorglich kümmert. Ihre Devise lautet: „Erst das Pferd, dann der Reiter“
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15 comments

  1. Armin sagt:

    Hallo liebe Mitbetroffene…meine gebrochenen Rippen sind nun fast verheilt und gestern hatte ich mit meiner sie HR erfahrenen Reitlehrerin ein offenes Gespräch zum Thema wie geht es weiter…Zum Sturz kam es in der Reithalle beim Training als das Pferd beim Galoppansprung stieg und…es ging so schnell …hatte noch Glück das die Wirbelsäule heil war….ein ganz böser Sturz der mir nun das Vertrauen in dieses Pferd komplett genommen hat….es stellte sich nun raus das es solche Dinge früher bereits mal machte….ich habe nun nachdem ich probeweise wieder bei Ihm aufsass und es mir übel wurde…entschlossen nie mehr auf Ihm zu reiten…meine innere Blockade und das daraus dominierende Verhalten von Ihm würde wieder zu einem Sturz führen….Schade…ich hatte mich lange mit Ihm beschäftigt und vermeinte schon eine Art Freundschaft zu verspüren….nun ist eine Kluft zwischen uns….entspannt ausreiten was immer mein Traum war ginge mit ihm garantiert nicht…und ein Hobby soll doch Freude machen nicht in Qual und Furcht gepackt sein….ich habe in einer Klinik viele Rollifahrer gesehen….ist es das Reiten wert.?…man sollte sein Bauchgefuhl nicht ignorieren…und nicht nur immer bei sich den Fehler suchen….auch Pferde können boshafte Charakterzüge aufweisen…selbst wenn man alles menschenmogliches Gutes für es tut….Ich werde weiterhin reiten und ein Pferd finden das zuverlässig ist…..aber das Urvetrauen wird nie mehr wiederkommen …das ist eigentlich das schlimmste an Allem.

    1. Marika Moga sagt:

      Hallo Armin,
      ein Sturz ist nie schön. Wenn dabei noch Knochen brechen, denkt man über das, was passiert ist, noch mehr nach. Jede Bewegung erinnert an den Sturz. Direkt wieder Reiten, um die Angst direkt zu bekämpfen, ging in deinem Fall ja leider nicht. Oft kommt die Angst erst mit der Zeit, in der man nicht reitet. Das du dich vorher immer sicher gefühlt hast, ist es natürlich erst mal ein Schock, wenn ein Pferd plötzlich und ohne vorherige Anzeichen steigt. Selbst wenn einem dabei nichts passiert. Schlimm finde ich, dass du nicht dadrüber aufgeklärt wurdest, dass das Pferd das öfters macht. Ich stimme dir voll zu, dass ein Hobby Freude machen sollte. Da wir aber ein Hobby mit Lebewesen haben, kann immer was passieren. Aber ebenso können uns im Alltag schlimme Dinge passieren. Ich finde es toll, dass du sagst, dass du weiter reiten möchtest. Wenn du ein Pferd hast, auf dem du dich wohl und sicher fühlst, kommt das ganze Vertrauen auch wieder. Es braucht eine gewisse Zeit, die ist bei jedem unterschiedlich lang, aber dann wird es wieder sein wie vorher. Ganz entspannt ausreiten wird dann auch funktionieren. Hast du nun bei jedem Pferd Angst vor dem Reiten oder nur bei dem Pferd? Und ist es dein eigenes Pferd oder reitest du das Pferd von Jemanden mit?

      Liebe Grüße vom Horseland-Team

    2. Marika Moga sagt:

      Hallo Armin,
      es tut mir unendlich Leid was dir wiederfahren ist. …Schon heftig und ich kann deine Zweifel nchvollziehen. In deinem Fall ist es besser (denke ich) wenn du dir wirklich ein anderes, zuverlässiges Pferd suchst… Du wirst sehen dass du irgendwann wieder Vertrauen fassen wirst! Glaube mir, es dauert etwas aber es geht!! ICh hätte auch nicht gedacht dass ich jemals einem Pferd so sehr vertrauen kann, habe jetzt eine junges 5jähriges selber ausgebildet, und ich vertraue diesem Pferd zu 100%. Es ist die coolste Socke überhaupt und total Geländesicher. Sprich nochmal mit deinem Trainer, der wir ein sicheres Pferd für dich finden.
      Klar ist es heftig, du hast in der Klinik Rollifahrer gesehen, aber Autofahren ist auch sehr gefährlich und trotzdem steigt man jeden Tag ein… Gibt nicht auf, denn es ist das schönste Hobby der Welt, und wenn du Ausreiten liebtst, solltest du daran arbeiten. Denn ich bin mir sicher; du wirst ein sicheres Pferd finden (vielleicht suchst du dir auch ein kleines Pferd – dann fühlst du dich schonmal sicherer) und viel Freude am Geländereiten haben.
      Mein Unfall liegt auch mittlerweile über 15Jahre zurück und ich habe keine Angst mehr. Es ist auch beim Angaloppieren passiert, aber da denke ich gar nicht mehr dran. Ein guter Trainer und tolle Pferde habe es mich vergessen lassen…
      In dem Sinne; Kopf hoch !!

  2. Katinka sagt:

    Hallo.
    Ich hatte mit 20 einen schweren Reitunfall bei dem ich nur knapp einer Querschnittslähmung entgangen bin. Nach 4 Jahren ohne reiten bin ich durch ein TherapiePferd wieder ans reiten gekommen und meine Angst war weg. Vor einem Jahr hatte ich wieder einen schweren Unfall mit einem jungen Pferd bei dem ich mir fast alle Rippen und mein Knie gebrochen habe und letzten Sommer hab ich mir ebenfalls beim Reitunfall das handgelenk gebrochen.Ich habe jetzt einen 4 jährigen 178 cm großen wallach der ein absoluter Engel ist…nur meine Angst blockiert mich so dermaßen, das ich einfach nicht mehr angstfrei reiten kann.ich habe ihn jetzt ein Jahr und er hat mich noch nie in eine Situation gebracht die mir angst machen müsste aber ich bekomme diese Angst einfach nicht in den Griff….ich bin nervlich am ende sobald ich aufsteige und Ich hab das Gefühl das ich nicht mehr atmen kann und alleine der Gedanke das mein Pferd jetzt Panik bekommt weil ich so angespannt bin, macht mir noch mehr Angst. Weiß einer einen Rat? Auf fremden Pferde, mögen sie auch noch so lieb sein, kann Ich erst recht nicht reiten…was kann ich tun?

    1. Marika Moga sagt:

      Liebe Katinka, schlimm was dir alles passiert ist! Tut mir echt leid!!! Aber du hast so ein braves Pferd, das einzige was dir wirklich hilft ist ein Reitlehrer, Trainer, dem du Vertraust und der dich ablenkt von deiner Angst. Glaub mir, ich weiß wovon ich rede! Ich habe im Artikel geschrieben dass mir eine gewisse Person die Angst genommen hat, durch die Ablenkung und indem und wie sie mit mir gesprochen hat. Trainer geben die Aufgaben, kleine Schritte, die du überwinden musst, und du bist gedanklich abgelenkt. Du wirst nach und nach vertrauen fassen, auch zu deinem Pferd. Denn das was du schreibst ist ja schon nicht ohne, dass du nervlich am ende bist und keine Luft mehr bekommst… Du brauchst einen guten Trainer, das ist sooo wichtig! Hast du denn einen guten Trainer am Stall?? Falls nicht, suche jemanden. Evtl. Über Fb vielleicht, jmd der auch mobil ist und sich auf Angstreiter spezialisiert hat. Da gibt es ganz bestimmt jmd der dir weiter hilft. Bin ich mir sehr sicher… Wag es und du wirst es nicht bereuen. Ich hoffe soo sehr du findest jmd. Halte uns auf dem Laufenden!! Ganz liebe Grüße, Marika

  3. Marie sagt:

    Ich hatte auch einen Reitunfall. Das ist jetzt schon fast 2 Jahre her und ich habe manchmal immernoch Schmerzen.
    Damals sind wir in der Halle geritten. Es war kurz vor Ende des Reitunterrichts und ich kann mich nur noch daran errinern, dass das Pferd angalloppiert ist. Danach weiß ich nur noch das ich auf dem Boden lag und mein Reitlehrer mich in die Mitte der Halle getragen hat.
    Später habe ich dann erfahren,dass das Pferd vor einem Schuss (Treibjagd) erschrocken ist und es daraufhin mit mir gegen die Wand gesprungen ist.
    Danach hab ich reiten aufgehört, ich hatte beim ersten mal wieder reiten einfach zu große Panik .
    Aber weil ich so leicht nicht aufgeben wollte habe ich mit volti angefangen. Mittlerweile reite ich sogar wieder.
    Gruß

    1. Marika Moga sagt:

      Hallo Marie,

      Reitunfälle sind nie schön, manchmal ist es auch besser wenn man sich nicht mehr an jedes Detail erinnert. Schade dass du immer noch Schmerzen hast. Wo hast du sie denn und hast du die Schmerzen nur beim Reiten? Klasse finde ich, dass du nicht aufgegeben hast und dich wieder in den Sattel zurück gekämpft hast. Hattest du nach deinem Unfall eine längere Pause?

      Liebe Grüße vom Horseland-Team

  4. Sandra sagt:

    Hey Leute,
    Ich bin in meinen über 5 Jahren reiten bis jetzt 2 mal gestürzt das eine mal war heftig ich bin mit einem Pony einer Freundin über eine nicht sehr große Stange gesprungen und wollte dann über den Zaun springen der direkt davor war. Das Pony wollte auch über den Zaun springen nur in letzter Sekunde hat es sich es nochmal anders überlegt und hat eine scharfe Rechts Kurve gemacht sodass ich genau gegen den Zaun gedonnert bin. Zuerst war alles okay bis ich dann nach einigen Tagen gemerkt habe das mein linkes Handgelenk total schmerzt und auch verformt war. Auf der Innenseite meiner Hand am Handgelenk hat sich irgendwas ausgebeult hat sich dann im Krankenhaus festgestellt. Zum Glück hat das Röntgen Bild ergeben das ich nur das Gelenk erst einmal schonen sollte und dann es anfangen sollte zu bewegen dadurch sollte es dann besser werden. Bis das Gelenk wieder vollkommen in der richtigen Position war hat es über 1 1/2 Jahre gedauert. Als ich mir eine Reitbeteiligung letztens angeschaut habe das Pferd dermaßen gebuckelt das ich beinahe einen großen Abhang hinunter gestürzt bin da dort kein Zaun war und ich mit der Besitzer in ausreiten war. Es war echt der Horror. Ich habe alles versucht um das Pferd zum stehen zu bekommen und da es im Galopp passiert ist traue ich mich seit dem nicht mehr im Galopp was zu machen da ich letztens nochmal vorreiten sollte und dann es total schief gegangen ist da ich Angst hatte ich hab nicht mal mehr eine Parade hin bekommen. Ich habe seit dem Unfall mit meiner Hand oft Probleme beim reiten vorallem bei Pferden die man zügeln muss und ich dann oft Links keine richtige Kraft habe und das Pferd dann schief dasteht auch Schmerzen hatte ich am Anfang sehr oft die aber mit der Zeit besser wurden. Auch an meiner Linken Hand hatte ich seit dem Vorfall immer mal wieder eine schmerzhafte Sehnenscheidenentzündung wo ich dann eine Schiene tragen musste.

    Ich hoffe das ich euch mit meinen Infos weiterhelfen konnte.

    Lg

    1. Marika Moga sagt:

      Hallo Sandra,
      schlimm dass du so lange etwas von deinem Unfall hattest.
      Dass du immer noch Probleme mit dem Handgelenk hast, ist nicht sehr schön. Bist du denn jetzt wieder schmerzfrei?
      Bist du das Pferd vor dem Ausreiten schon mal probegeritten? Gut finde ich es, dass du nach der schlechten Erfahrung im Gelände, dich wieder draufgesetzt hast. Dass du nun Angst hattest verstehe ich. Bist du denn nun wieder geritten? Du musst ja nicht direkt wieder galoppieren. Ich würde erst dann wieder galoppieren, wenn du dich wirklich sicher auf dem Pferd fühlst und dich nicht mehr verkrampfst. Wichtig finde ich auch dass du ein Pferd findest, dem du vertrauen kannst, Und es sollte jmd. dabei sein der dir die Angst nimmst und Erfahrung mit Angstreitern hat!!
      Liebe Grüße vom Horseland-Team

  5. Anna sagt:

    Ich Hatte auch einen Reitunfall nachdem ich ins Krankenhaus musste. ende Dezember 2012 waren wir zu dritt ausreiten und mein damaliges Pferd ist an einer wiese komplett ausgerastet, was er genau gemacht hat kann ich gar nicht sagen, aber ich habe die Kontrolle verloren und bin gestürzt. Ende vom Lied war, Ein eingebrochener Lendenwirbel und damit 3 Monate Reit Verbot… das erste mal nach dem Unfall reiten war der Horror, jedes mal wenn er nur gezuckt hat wäre ich am liebsten wieder abgestiegen. Ich hab mich aber selbst gezwungen zu reiten, weil Mama sonst das Pferd verkauft hätte… irgendwann war die angst wieder weg und wir konnten noch ein paar schöne Ritte genießen. Aber so wie vor dem Unfall wurde es nie wieder und dann hat er leider im September 2014 in der Klinik eine schlimme Diagnose gestellt bekommen und musste im Januar 2015 eingeschläfert werden.

    1. Marika Moga sagt:

      Hallo Anna,

      Ui, Lendenwirbel gebrochen ist ja schon krass! Wie lange hat es denn gedauert bis Deine Angst weg war und reitest du jetzt gar nicht mehr? Reitest du nicht weil du Angst hast oder hast du die Lust verloren?
      Liebe Grüße, Marika

      1. Anna sagt:

        Doch ich reite noch und habe auch ein neues Pferd. Bis ich mein damaliges Pferd wieder normal reiten konnte hat es eine Zeit lang gebraucht. Bis ich wieder ins Gelände gehen konnte ohne ein schlechtes Gefühl, hat es über ein Jahr gebraucht. Die komplette Sicherheit habe ich allerdings erst durch das Deutsche Reitpony bekommen, was ich angefangen hab zu reiten nachdem mein erstes Pferd gestorben ist. Jetzt hab ich keine Probleme mehr.

        1. Marika Moga sagt:

          Das hört sich doch gut an!! Wir wünschen dir weiterhin ganz viel Spaß beim Reiten und dass du nie wieder so schlechte Erfahrung am Pferd machst! LG

  6. Stefanie sagt:

    Hallo marika!

    Ich hatte auch einen reitunfall.
    Ich bin während einer springstunde runtergepurzelt. Dabei hat das pferd ja keinen Fehler gemacht.

    Ich habe mir auch das sprunggelenk gebrochen und nun drei Schrauben drin. 13 tage spital. Acht wochen mit schiene (so nem vacoped) und nochmal acht wochen mit Krücken (dabei 2 mit nur einer).
    Es ist noch nicht vorbei.. Vier Monate ist es nun schon her.
    Aber der Arzt meinte ich soll probieren wie es mit reiten geht. Laufe seit einer woche ganz ohne Krücken.

    Ich habe ein ganz mulmiges Gefühl. Morgen ist es soweit.
    Ich habe Angst das ich nochmal stürze.

    Meine Frage an dich : spürt man etwas. Im. Betroffenen gelenk?
    Und wie bist du an das erste mal. Reiten dran gegangen? Nur schritt oder auch mehr?
    Danke dir…

    Liebe grüsse!

    1. Marika Moga sagt:

      Liebe Stefanie,

      Schade dass dir sowas ähnliches auch passiert ist. Ich muss gestehen dass ich mit Gibs schon wieder auf dem Pferd saß, uch noch auf dem Pferd dass mich abgeworfen hat. Ich brauchte das irgendwie.
      Damals hatte ich überhaupt keine Angst, die Angst ist erst nach einiger Zeit gekommen. Als ich wieder richtig angefangen habe zu reiten. Mit Gips saß ich natürlich nur drauf und wurde Schritt geführt. Da hatte ich überhaupt keine Bedenken und auch keine Angst.

      Leider ist das bisher noch so, dass mein Sprunggelenk ziemlich steif ist, beim reiten selber habe ich absolut keine Probleme aber ab und zu bei Wetter Umstellung merke ich dann schon ein Ziehen in dem Gelenk und wenn ich mal länger nicht geritten bin. Wenn ich mal ne Woche nicht auf dem Pferd saß, merke ich dass es sehr steif geworden und unbeweglich ist. Aber sonst hab ich keine Probleme damit, die Schrauben wohl nach einem Jahr entfernt und alles war gut !

      Zu deinem mulmigen Gefühl und deiner Angst; du darfst nicht soviel drüber nachdenken denn man steigert sich so rein und es wird immer schlimmer mit der Angst. Am besten wäre es wenn es spontan passieren würde wenn du dich ganz spontan aufs Pferd setzt, ohne vorher drüber nachzudenken. Wichtig ist dass jemand bei dir ist dem du vertraust…Der dir Sicherheit gibt!“! Aber in deinem Fall war es auch nicht so dass das Pferd böse geworden ist… Daher kannst du ihn ja auch gar nicht die Schuld geben.

      Ich drücke dir ganz doll die Daumen und wünsche dir dass morgen alles gut wird !! Berichte uns doch mal wie das erste Mal reiten und nach einiger Zeit dein Gefühl war. Das interessiert mich sehr wie es anderen ergangen ist 👍😉.

      Liebe Grüße, Marika

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