Zeitumstellung: Was die Sommerzeit für unsere Pferde bedeutet

Sommerzeit für unsere Pferde – jedes Jahr im Frühling ist es wieder so weit: Die Uhren werden eine Stunde vorgestellt, von Winter- auf Sommerzeit. Für uns Menschen bedeutet das meist einen kleinen Mini-Jetlag, müde Morgen und hellere, längere Abende im Stall. Doch während wir uns bewusst darauf einstellen können, trifft die Zeitumstellung unsere Pferde völlig unvorbereitet. Aber was bedeutet das eigentlich für sie und wie können wir ihnen den Übergang erleichtern?

Sommerzeit für unsere Pferde – der natürliche Rhythmus 

Pferde sind Gewohnheitstiere. Ihr Alltag richtet sich weniger nach der Uhrzeit als nach festen Routinen und natürlichen Abläufen. Fütterungszeiten, Weidegang, Bewegung und Ruhephasen folgen einem stabilen Rhythmus. Dieser wird zusätzlich durch den Tag-Nacht-Zyklus gesteuert – also durch Licht und Dunkelheit.

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Die abrupte Umstellung der Uhrzeit passt jedoch nicht zu diesem natürlichen Takt. Für dein Pferd „verschiebt“ sich plötzlich alles: Das Futter kommt scheinbar zu spät oder zu früh, der Weidegang beginnt ungewohnt, und auch Trainingseinheiten fallen aus dem gewohnten Rahmen.

Mögliche Auswirkungen der Zeitumstellung auf Pferde

Die Zeitumstellung kann sich auf verschiedene Weise bemerkbar machen:

Einige Pferde reagieren sensibel auf Veränderungen im Tagesablauf. Wenn Fütterungszeiten plötzlich nicht mehr „passen“, kann das zu Unruhe oder vermehrtem Wiehern führen.

Gerade in dieser Phase kann eine gezielte Unterstützung sinnvoll sein. Produkte wie: Super Mag mit Tryptophan können helfen, das Nervensystem zu stabilisieren. Magnesium spielt eine wichtige Rolle für die Reizweiterleitung in Muskel- und Nervenzellen und kann bei Mangelzuständen Nervosität und Schreckhaftigkeit begünstigen.

 Super Mag von Lexa beruhigt die Nerven

Dazu könnt ihr unseren Blogbeitrag gezielt zu dem Therma hier lesen. Produktvorstellung Super Mag/ Mag Pro Sport von Lexa

2. Verdauung und Stoffwechsel
Gerade die Fütterung spielt eine zentrale Rolle. Wird sie abrupt verschoben, kann das bei empfindlichen Pferden zu Verdauungsproblemen führen – besonders bei solchen, die ohnehin zu Koliken neigen.
Das LEXA® Verdauungs – Elixier kann zur Unterstützung der Verdauungsorgane sowie zum Aufbau und Erhalt einer intakten Darmflora beitragen und kann unterstützend paar Tage vorher und auch noch nach der Zeitumstellung gefüttert werden. Vorallem magenemfindlichen und kolikgefährdeten Pferden würden wir es emfpehlen. 

Lexa Verdauungs Elixier

3. Leistungsfähigkeit im Training
Auch die Konzentration und Leistungsbereitschaft können kurzfristig beeinträchtigt sein. Dein Pferd ist möglicherweise etwas „neben der Spur“, weil sein innerer Rhythmus durcheinandergerät.

4. Schlaf- und Ruheverhalten
Pferde ruhen in kurzen Intervallen über den Tag verteilt. Eine plötzliche Veränderung der Aktivitätszeiten kann diesen Rhythmus stören.


Beschäftigung als Ausgleich

Ein oft unterschätzter Punkt: Langeweile verstärkt Stress. Wenn sich Abläufe verschieben, stehen Pferde manchmal länger als gewohnt auf der Koppel oder in der Box – ohne klare Beschäftigung.

Hier können Pferdespielzeuge eine sinnvolle Ergänzung sein:

Sie sorgen für mentale Auslastung, reduzieren Stress und helfen deinem Pferd, sich trotz veränderter Routine zu entspannen. Gerade sensible Pferde profitieren davon, wenn sie „etwas zu tun haben“, während sich ihr Tagesablauf neu einpendelt.

Pferdespielzeug Zebra

Nicht nur Pferde sind betroffen

Auch andere Stalltiere wie Hunde, Katzen oder Nutztiere reagieren auf die Zeitumstellung. Besonders Tiere, die stark in menschliche Abläufe eingebunden sind (z. B. durch feste Fütterungszeiten), spüren die Veränderung deutlich. Kühe etwa können auf veränderte Melkzeiten mit Leistungsschwankungen reagieren.


So gelingt die Zeitumstellung stressfrei:

Schrittweise Anpassung
Beginne etwa eine Woche vorher damit, Fütterungs- und Stallzeiten täglich um 10–15 Minuten anzupassen.

Konsequente Routine
Halte nach der Umstellung möglichst feste Zeiten ein.

Unterstützung bei sensiblen Pferden
Gerade nervöse Pferde können in dieser Phase von ergänzenden Futtermitteln wie Magnesium profitieren, um gelassener auf Veränderungen zu reagieren.

Beschäftigung einbauen
Spielzeuge oder kleine Beschäftigungsangebote helfen, Stress abzubauen und die Zeit sinnvoll zu überbrücken.

Training flexibel gestalten
Wenn dein Pferd etwas müde oder unkonzentriert wirkt, plane ruhigere Einheiten ein.


Die Chance der Sommerzeit nutzen

So ungelegen die Umstellung auch sein mag – sie bringt auch Vorteile mit sich: längere, helle Abende. Für uns Pferdemenschen bedeutet das mehr Zeit im Stall, entspannte Ausritte nach der Arbeit und oft auch bessere Trainingsbedingungen.


Fazit – Sommerzeit für unsere Pferde

Die Zeitumstellung ist für Pferde keine „kleine Sache“, sondern ein Eingriff in ihren gewohnten Lebensrhythmus. Doch mit etwas Feingefühl, der richtigen Unterstützung und sinnvoller Beschäftigung kannst du deinem Pferd helfen, sich schnell und stressfrei anzupassen.

Denn am Ende gilt: Ein entspannter Alltag ist die beste Grundlage für ein gesundes und zufriedenes Pferd – ganz unabhängig von der Uhrzeit.

Welche Erfahrungen hast du mit der Zeitumstellung bei deinem Pferd gemacht? Schreib es gerne in die Kommentare 🤗

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