Weidesaison beendet – jetzt beginnt die Stallzeit: Was Pferdehalter beachten sollten

Die Weidesaison neigt sich dem Ende zu: Die Tage werden kürzer, das Gras wächst langsamer und die Pferde ziehen bald wieder in ihre Winterunterkünfte. Weidesaison beendet. Für viele Pferde bedeutet das einen deutlichen Wechsel im Alltag – vom Leben im Offenstall oder auf der Weide zurück in die Box oder in eine kleinere Paddock-Haltung. Damit dieser Übergang reibungslos gelingt, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten.

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Weidesaison beendet, wie ist das mit der Futterumstellung – langsam und schonend

Während der Weidesaison nehmen Pferde den Großteil ihrer Ration über frisches Gras auf. Mit Beginn der Stallzeit stehen vor allem Heu und Stroh im Vordergrund.

  • Langsame Umstellung: Das Verdauungssystem muss sich an die veränderte Futterstruktur gewöhnen. Stelle die Fütterung daher schrittweise um und biete zunächst sowohl Grasreste als auch Heu an.
  • Qualität prüfen: Achte auf hochwertiges, staubfreies Heu. Es bildet die Grundlage für eine gesunde Verdauung im Winter.
  • Mineralstoffe: Oft ist ein Mineralfutter notwendig, da das Winterheu nicht alle Nährstoffe enthält, die Pferde brauchen. Auch das heißt es langsam anfangen und nicht direkt nach dem Einstallen. Nicht sofort die volle Ration, langsam steigern. Für Pferde, die nicht viel gearbeitet werden empfehlen wir das Basis Mineral. Es ist eine solide Grundversorgung für dein Pferd. Es versorgt dein Pferd zuverlässig mit allen wichtigen Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen, die in der täglichen Heuration und beim Weidegang oft nicht in ausreichender Menge enthalten sind.
    Für sportlich aktive Pferde empfgehlen wir das Sportmineral. Eine optimale Mineralstoffversorgung für Sport- und Leistungspferde. Dopingfrei, d.h. für Turnierpferde bestens geeignet. Es ist ein speziell entwickeltes Ergänzungsfutter, das den erhöhten Bedarf von Sport- und Leistungspferden gezielt abdeckt. Durch intensives Training und Wettkämpfe steigt der Verbrauch an Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen deutlich – eine ausgewogene Versorgung ist daher entscheidend für Leistungsfähigkeit, Regeneration und langfristige Gesundheit.

Wichtiger denn je; Bewegung sicherstellen

Mit dem Ende der Weidesaison fällt für viele Pferde die tägliche freie Bewegung weg.

  • Ausgleich schaffen: Sorge für ausreichend Auslauf auf Paddocks oder in der Führanlage.
  • Training anpassen: Stelle sicher, dass das Pferd auch unter dem Sattel regelmäßig bewegt wird, um Kreislauf, Muskulatur und Verdauung zu unterstützen.
  • Gesellschaft: Sozialer Kontakt zu Artgenossen bleibt auch im Winter enorm wichtig!!

Stallklima und Hygiene

Ein gutes Stallklima schützt die Pferde vor Atemwegserkrankungen.

  • Frische Luft: Achte auf eine gute Belüftung, vermeide aber Zugluft.
  • Saubere Einstreu: Boxen regelmäßig misten, damit Ammoniak und Feuchtigkeit nicht die Atemwege reizen.
  • Licht und Ruhe: Pferde brauchen ausreichend Helligkeit und einen strukturierten Tagesablauf.

Staubfreies Futter und Bewegung ist, wie wir Pferdebesitzer und Reiter wissen, sehr wichtig für eine gesunde Pferdelunge aber auch das Stallklima spielt eine wichtige Rolle für die Gesunderhaltung unserer Pferde. Dazu haben wir in der Vergangenheit bereits einen interessanten Blogartikel geschrieben: “Gesunde Luft – gesunde Pferde!”
Was genau dabei zu beachten ist und welche Folgen ein schlechtes Stallklima haben kann, erklären wir euch in diesem Blogbeitrag

Fellwechsel unterstützen

Der Übergang in die Stallzeit fällt mit dem Fellwechsel zusammen. Das ist für Pferde eine zusätzliche Belastung.

  • Bürsten und Putzen: Regelmäßiges Striegeln entfernt lose Haare, fördert die Durchblutung und stärkt die Bindung.
  • Bedarfsgerechte Fütterung: Ein Plus an Mineralstoffen (wie oben beschrieben) und Proteinen kann den Fellwechsel unterstützen.

Wir füttern unseren Pferden immer zum Fellwechsel Bierhefe. Bierhefe unterstützt die Verdauung des Pferdes und sorgt auch für ein glänzendes Fell. Die Aminosäuren helfen bei der Produktion von Haut- und Haarzellen. Dazu enthält Bierhefe Biotin, Folsäure, Eisen und Zink, die den Fellwechsel ebenfalls unterstützen. Vorallem nach der Weidesaison ganz wichtig. 

 Lexa Bierhefe, günstig und so wichtig

Gesundheit im Blick behalten

  • Hufpflege: Auf feuchten Herbstweiden und in der Einstreu steigt das Risiko für Strahlfäule – regelmäßige Kontrolle ist wichtig.
  • Wurmkur & Impfungen: Der Herbst ist ein guter Zeitpunkt, um den Entwurmungsstatus und Impfungen zu überprüfen. Eigent sich perfekt kurz vor dem Einstallen und Verlassen der Weiden. 
  • Gewichtskontrolle: Viele Pferde nehmen im Winter zu oder ab – regelmäßiges Abtasten und Wiegen hilft, rechtzeitig gegenzusteuern.

Fazit

Der Wechsel von der Weide in den Stall ist für Pferde eine Umstellung, die gut vorbereitet sein will. Mit einer durchdachten Futterumstellung wenn die Weidesaison beendet ist, ausreichend Bewegung, einem guten Stallklima und gezielter Gesundheitsvorsorge gelingt der Übergang stressfrei. So startest du und dein Pferd entspannt in die Wintersaison. Und nach der Weide, ist vor der Weide 😉

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