Manuka Honig der “Alleskönner” bei der Wundversorgung

Die meisten von uns lieben ihn, als leckeren süßen Brotaufstrich, als natürliche Süße im Tee oder auch in Soßen. Wusstet ihr aber, dass das “flüssige Gold” wie man Honig auch gerne nennt, viel viel mehr kann? Vor allem ist Manuka Honig “der Alleskönner” bei der Wundversorgung.

Er ist ein richtiger Künstler und Alleskönner was die Wundversorgung angeht. Als beliebtes Haus- und Heilmittel bei Husten, Schnupfen und Heiserkeit wird er ja mittlerweile in fast jedem Haushalt eingesetzt. Der Manuka Honig als “Alleskönner” wird aber eben auch gern gern bei der Wundversorgung benutzt. 

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Als eine der ältesten Heilmethoden der Naturheilkunde gilt die Apitherapie (medizinische Verwendung von Bienenprodukten). Der “Honigtherapie” wird heut auch immer mehr Beachtung geschenkt, weil die antibakterielle  Wirkung von Honig inzwischen vielen Bekannt ist. Man sollte aber auch wissen, das medizinischer Honig von verzehrbarem Honig abzugrenzen ist. Die Tierheilpraktikerin und Apitherapeutin Kerstin Hübner, schätzt den Einsatz von Honig sehr, weil er ein natürliches, vielseitiges und effektives Heilmittel ist. Für den medizinischen Honig wird der Honig meist mit Hilfe von Gammastrahlen sterilisiert, da dadurch die an der Heilung beteiligten Enzyme im Honig unversehrt bleiben .

Wieso Manuka Honig bei Wunden

Zur Heilung von offenen Wunden und frischen Verletzungen sowie bei Pflege von Operationswunden empfiehlt sich der Manuka Honig. Manuka Honig stammt aus Neuseeland und aus dem südöstlichen Australien. Er wird aus dem Blütennektar des Manuka (Südseemyrte) gewonnen. Sie enthält ätherische Öle, diese wirken antientzündlich und antibakteriell durch den im Honig enthaltenden Stoff Wasserstoffperoxid. Eine sehr starke antibakterielle, antivirale und antimykotische Wirkung besteht, für die das eben auch vorhandene Wasserstoffperoxid und vor allem das Methylglyoxal (MGO) verantwortlich sind. Zudem wirkt er entzündungshemmend und wundheilend. Der gewonnene Honig hat Wirkung bei chronischen Wunden und Hautinfektionen gezeigt. Zu bekommen ist der Honig in jeder Apotheke oder auch im Reformhaus. Der Manuka Honig zählt zu den teuersten Honigarten, deshalb Vorsicht, das ihr keine Fälschung bekommt, besonders wenn ihr im Internet bestellt. Achtet darauf, das ihr bei seriösen Anbietern kauft. 


Honig enthält zudem 

  • eine Vielzahl an Mineralstoffen und Spurenelemente
    Darunter Magnesium, Kalzium, Mangan, Eisen, Kalium, Natrium und Bor
  • wichtige Aminosäuren und Vitamine wie Vitamin C, B2, B6
  • Enzyme
  • 72% Einfachzucker
  • 8% Mehrfachzucker

Äußerliche Anwendungsgebiete des Manuka Honigs 

Akute Wunden, infizierte Wunden, Operationswunden, Nekrotische Wunden, Schlecht heilende Wunden so wie bei Schnitt- und Schürfwunden.

Druckstellen, Pilzinfektionen und andere Wunden an der Haut lassen sich bei Pferden ebenfalls gut mit Manuka Honig behandeln. Einfach pur oder leicht verdünnt auf die entsprechenden Stellen streichen – nach wenigen Tagen sind die meisten Infektionsherde bereits deutlich abgeklungen.

Wie wirkt Manuka Honig?

Die Wirksamkeit beruht auf folgenden Eigenschaften: Reinigen, Schützen, Heilen!

Bei oberflächlichen Wunden wird der Honig auf den betroffenen, aber vorher natürlich gereinigten Bereich aufgetragen.  Durch den hohen Zuckergehalt bildet sich reinigendes Wundsekret und es wird verhindert, das neue Bakterien in die Wunde gelangen.  Wunden die durch einen Verband abgedeckt werden müssen, trocknen durch den Honig nicht aus. So das sich der Verband durch das “feuchte” Wundklima immer gut lösen lässt.  Bei frischen Operationswunden aufgetragen, fördert Manuka Honig der “Alleskönner”die schnelle Heilung. Gerne wird der Manuka Honig auch auf Verletzungen aufgetragen an Stellen wo kein Wundverschluss möglich ist. 

Es gibt viele weitere kleine “Helferlein” die deinem Pferd bei kleineren Verletzungen helfen können. Wir haben bei uns im Shop eine kleine “Geheimwaffe”, welche bei kleineren Wunden und auch bei Mauke absolut super hilft und deshalb in keiner Stallapotheke fehlen sollte. Von Effol das Haut-Repair (Skin-Balm)! Ihr erhaltet es hier.
Alles Wichtige, was in eine Stallapotheke gehört, haben wir in diesem Blogartikel zusammengefasst.

Auch Kokosöl wird gerne als Naturheilmittel eingesetzt. Es hilft vielen Pferden sowie auch Menschen und anderen Tieren bei Hautproblemen, vor allem bei Stichen der Kribbelmücke. Möchtet ihr mehr darüber wissen, dann schaut hier vorbei: Gut zu Wissen: Kokosöl hilft bei Ekzem.

!! Zum Schluß noch eine wichtige Info zur inneren Honiggabe bei Pferden!!

Honig ist auch für Pferde sehr gesund, sollte allerdings nicht an Pferden verfüttert werden, die unter Diabetes oder einer Pollenallergie leiden, darüber hinaus sollte man vor allem auch immer den kompletten Futterplan im Auge behalten. 

 

 

 

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