Herbstzeit ist Jagdzeit…

Wer geht im Herbst nicht noch mal gerne nach draußen ausreiten? Die letzten schönen Tage kann man am besten draußen, mit seinem Pferd genießen. Aber auch Vorsicht ist geboten.  Im Herbst fängt die Jagdzeit an. Dazu kommt, dass es wieder viel früher dunkel wird und auch Treibjagden veranstaltet werden. Was müssen wir Reiter also beachten wenn wir in Ruhe noch mal raus wollen?

Hauptjagdzeit ist Oktober bis Januar. In dieser Zeit sollte man besonders darauf achten, dass man sich immer auf den ausgeschilderten Reitwegen hält und nicht querfeldein reitet. Auch außerhalb der Jagdzeiten sollten alle Reiter nicht querfeldein reiten um das Wild bei der Aufzucht nicht zu stören. Besonders bei Wildschweinen kann es unangenehme Auswirkungen haben (für Pferd & Reiter).

Abgesperrte Wege während der Jagdzeit sollen auch großzügig umritten werden. Rot umrandete Dreiecke mit Aufdrucken wie „Treibjagd“ oder „Vorsicht Jagd“ machen an Straßen sowie Wald- und Feldwegen auf Bewegungsjagden aufmerksam. Der DJV bittet Spaziergänger, Jogger, Reiter und andere Naturfreunde, die Warnschilder zu beachten. Auch Flatterband oder an einer Leine aufgespannte Lappen können auf eine Jagd hindeuten.
Wenn es anfängt zu dämmern helfen Warnwesten und Blinklichter den Jägern direkt zu erkennen dass Pferd und Reiter unterwegs sind. Leider hört man immer wieder in den Medien dass Pferd oder Reiter angeschossen wurden, um das zu vermeiden kann man das Pferd und sich selber mit reflektierenden Produkten ausstatten. Wie zum Beispiel mit einer reflektierenden Sicherheitsdecke, dem Brustreflektor und den Reflektorgamaschen für das Pferd. Damit ausgerüstet kann es in der Jagdzeit nicht so schnell zu einer gefährlichen Verwechslung kommen. Sollte euer Hund mitlaufen, könnt ihr den mit einer reflektierenden Hundedecke ausstatten. Nebenbei ist dieser Hundemantel Protection wasserdicht, was bei der kalten und nassen Jahreszeit von großem Vorteil ist.

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Treibjagden sind ausgeschildert, so dass auch alle vorgewarnt sind und drauf achten können. Bei einer Treibjagd sollte man nie in den Wald ausreiten, sondern doch lieber am Stall bleiben und das schöne Wetter dann zum Beispiel auf dem Außenplatz genießen.

Die meisten Reiter möchten ihren Begleiter, den treuen Hund, mitnehmen. Auch darauf sollte ein besonderes Augenmerk liegen… Wer seinen Hund mitnehmen will, sollte auf jedenfall darauf achten dass Pferd, Hund und Reiter dementsprechend ausgebildet sind und der Hund nicht im Unterholz rumtollt… außerhalb der Reich- und Rufweite.

Besonders gerne sehen Jäger wenn der Hund an der Leine ist. Hierfür eignen sich zum Beispiel Schleppleinen oder spezielle, lange Leinen wo man den Hund vom Pferd aus anleinen kann. Auch für den Hund gibt es Warnwesten, um ihn besser bei Dämmerung kenntlich zu machen. Wenn sich alle daran halten gibt es weniger Konflikte zwischen Reitern und Jägern. Nur mit einem miteinander kann es klappen und alle Parteien zufrieden stellen.

Wer genau wissen möchte wann was gejagt werden darf in seinem Bundesland findet bei schonzeiten.de eine Übersicht.

Im Blogartikel “Sicher Ausreiten”  erfahrt ihr was zusätzlich noch zu beachten ist, damit Pferd und Reiter einen tollen Ausritt genießen können und auch sicher wieder Heim kommen.

Wir hoffen dass wir euch ein wenig weiter helfen konnten.. Seid ihr schon mal beim Ausreiten in eine brenzliche Situation (Jagd, Jäger etc.) gekommen? berichtet uns doch mal von den Ereignissen. Liebe Grüße, eure Marika

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