Der Traum vom eigenen Fohlen – Der Alltag

Viele Reiter haben den Traum vom eigenen Fohlen 🥰 Einmal ein Pferd von Anfang an begleiten. Das ist ein sehr spannendes Projekt, welches aber auch schnell mit Frust und Verzweiflung enden kann. Deswegen haben wir euch in der Reihe “Der Traum vom eigenen Fohlen” ein paar Anhaltspunkte zusammengestellt, damit ihr euren Traum vom eigenen Fohlen auch in vollen Zügen genießen könnt. Wie gestaltet man den Alltag eines Fohlens?

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Der Alltag in der Jungpferdeherde

Ist euer kleiner Zukunftsträger gut in der Jungpferdeaufzucht angekommen, solltet ihr ihm ruhig einige Wochen der Eingewöhnung geben, bevor ihr euch das erste mal dazu entschließt, ihn aus der Herde zu nehmen. Am Anfang sollten kleine “Trainingseinheiten” auf dem Plan stehen, wie zum Beispiel das Halfter anziehen üben. Dafür könnt ihr spielerisch das Halfter in Kraul- und Streicheleinheiten einbauen und das ganze mit der Gabe einer leckeren Möhre belohnen, wenn euer Fohlen brav mitmacht. Ziel ist es erstmal, dass das Fohlen das Halfter und euch mit etwas positivem verbindet. Wenn ihr in den ersten Versuchen das Halfter nicht angezogen bekommt, ist das überhaupt kein Problem. Allerdings solltet ihr darauf achten, dass ihr die “Trainingeinheit” stets mit einem positiven Gefühl beendet.

Solche kleinen “Trainingseinheiten” (die zwischen 5-15 Minuten dauern) könnt ihr bei jedem Besuch bei eurem Fohlen einplanen. In der Regel also 2-3 Mal pro Woche. So könnt ihr euch mit eurem Fohlen Vetraut machen und ihr baut eine freundschaftliche Beziehung auf. Das ist der Grundstein für die Ausbildung als Reitpferd und ihr werdet merken, dass ihr schon sehr viel erarbeitet habt, wenn es dann in drei Jahren an das Anreiten geht.

Besuch beim Jungpferd

Bei euren Besuchen solltet ihr also die Grundlagen der Pferdeausbildung erarbeiten. Das beinhaltet das Putzen, das Führen am Halfter, das Trennen von der Herde oder auch das Verladen und das Anhänger fahren. Für all diese Aufgaben, die ein Reitpferd später gut können muss, habt ihr die nächsten drei Jahre Zeit. Ein Fohlen ist neugierig und wenn es Vertrauen zu euch hat auch mutig in neuen Situationen. Gestaltet die “Trainingseinheiten” aber so, dass ihr euer junges Pferdchen nicht überfordert und alles spielerisch motiviert bleibt. Die Zeit, in der ihr euch mit eurem Fohlen beschäftigt, ist gut für eure Beziehung, egal was ihr in dieser Zeit macht. Einfach nur Zeit zusammen beim Grasen zu verbringen ist dabei auch mal ganz schön 😊

Doch auch die erste Zeit ist beim Fohlen besonders gefährlich. Durch die Stutenmilch kann es schwer erkranken. Für alle die ein Fohlen erwarten empfehlen wir folgenden Blogartikel: Gefahr für das Fohlen in der Stutenmilch

Nun wünsche ich euch ganz viel Spaß mit dem kleinen Racker… Wer von euch hat dieses jahr ein Fohlen und berichtet mal von der ersten gemeinsamen Zeit..? 

 

 

 

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